Mehr Erfolg dank Führung ohne Druck
In vielen Unternehmen, in die ich als Berater gekommen bin, haben die Mitarbeitergespräche immer wieder zu derselben Feststellung geführt:
Mitarbeiter sind grundsätzlich durchaus motiviert, identifizieren sich mehr als manche Führungskräfte mit ihrem Unternehmen, ja machen sich
sich sogar in ihrer Freizeit noch Gedanken um das Wohl ihres Arbeitgebers - aus Sicht der Führungskräfte allerdings, sah die Sache ganz anders aus!
Statt sich als Coach des Geführten zu positionieren regieren wilhelminische Instrumente: Lob und Tadel, Belohnung und Betrafung, Zuckerbrot und Peitsche - mehr oder
weniger offen angewandt und eingesetzt!
Die Folge: Die sich selbst erfülende Prophezeiung vom "unmotivierten Mitarbeiter" vollzieht sich als verhängnisvolle Folge des eigenen Führungsfehlverhaltens!
Kaum irgendwo wird Führen gelehrt, viele Führungskräfte sind in ihre Positionen nicht aufgrund von Führungserfolgen, sondern - im besten Fall -
aufgrund von guten Leistungen in ihrem Arbeitsgebiet gelangt.
Wenn Sie also auf der Suche nach einem mittlerweile vielfach bewährten Weg sind, der Erfolg, das Recht auf Führung und die Verpflichtung zur Menschlichkeit auf Augenhöhe verbindet, dann lesen Sie hier weiter!
Der übliche Weg neuer Ansätze: erst verlacht, dann neugierig beäugt, schließlich skeptisch bewundert und letztendlich praktisch anerkannt
Das Wichtigste zur Methode in Kurzform
- Die Führungskraft als Coach: In der Realität treffen wir heute Führungskräfte, die versuchen, Boss zu sein (die harte Tour),
andere versuchen es als Freund der Mitarbeiter (" ... wie sagen hier alle du zueinander ...!") oder andere Mittelweg, die allesamt nicht dauerhaft
zum Ziel führen. Die optimale Lösung ist die Positionierung als Coach!
- JoinUp beim Mitarbeiter: Wenn Mitarbeiter spüren - besser: erleben, dass sich ihre Führungskraft als Coach anbietet, dass sie es
zu ihrer Aufgabe macht, die ganz individuellen Ziele des Mitarbeiters und die des Unternehmens in Deckungs zu bringen, die Führungskraft also dabei hilft,
ebendiese Ziele zu verwirklichen, dann entscheiden sich Mitarbeiter gerne dazu, selbst ungeliebte oder unbequeme Aktivitäten anzugehen, die ihnen zur Erreichung dieser Ziele dienen.
Erfolg wird somit Wirkung der Ursache einer kontinuierlichen Führungsinvestition in die Mitarbeiter - wie viele Praxisbeispiele beweisen!
Bei der Führungspraxis behält der Führende ständig die Perspektive des/der Geführten im Blick.
- Agieren aus dem Blickwinkel des Mitarbeiters: Anstatt aus der eigenen Wahrnehmung zu operieren und eher zu reagieren, versetzen
sich "Mitarbeiterflüster-Führungskräfte" in die Lage des Mitarbeiters, spüren hin, wie es wohl in dem Mitarbeiter aussieht,
wovor er/sie sich fürchtet, was er/sie sich wünscht, welcher Impuls hier helfen würde, holen sich eine Rückmeldung, ob diese
Wahrnehmung mit der Wirklichkeit übereinstimmt (der Wirklichkeit des Mitarbeiters!) - und handeln entsprechend!
- Führen als Prozess der Fortschrittsbegleitung: Führen ist nicht einmaliger Impuls, sondern kontinuierlich gelebte Praxis. Im Sinne der Methode werden
von beiden Parteien akzeptierte Regelkreise eingerichtet, die den üblichen Geruch typischer Controllingmaßnahmen vergessen machen - fair, transparent und partnerschaftlich!
- Trennung ohne "Gewebsverletzungen": Wenn bei der Mitarbeiterauswahl Fehler gemacht wurden, wenn Menschen die Chance zur
individuellen Weiterentwicklung (noch) nicht nutzen oder können, dann kann es dazu kommen, dass die Trennung die einzige richtige Lösung ist.
Immer, wenn es zu dieser Lage kommt, geht die Führungskraft mit dem/der Geführten so um, wie sie sich wünscht, dass man mit ihr umgehen möge!